Alle wichtigen Reiseinfos:

Visum: Das Visum für Vietnam muss vor der Einreise beantragt werden, wir holten unseres im Konsulat in Sihanoukville und haben problemlos 30 Tage bekommen.

Reisen mit Hund: Ein- und Ausreise kein Problem, unterwegs auch nicht - lediglich in Saigon war es nicht ganz einfach, ein Hotelzimmer mit Diu zu finden. Doch auch das gelang uns.

Reisen mit dem Fahrrad: Wir waren ausschließlich im Süden des Landes unterwegs und konnten das Radeln nicht so sehr genießen. Zum Einen ist der Verkehr sehr dicht, zum Anderen gab es einen starken Nord-Süd-Wind, den Ihr in der Reiseplanung unbedingt bedenken solltet. Wir haben nach wochenlangem Gegenwind das Handtuch geworfen und sind umgekehrt.

Land und Leute: Besonders der Süden des Landes ist sehr dicht besiedelt. Die Leute sind in Ordnung, jedoch sehr oft auf Abzocke von Ausländern aus. Der ausgeprägte Geschäftssinn der Vietnamesen hilft ihnen dabei sehr.

Zelten: Vietnam war das Land, in dem wir die allergrößten Probleme hatten, einen Zeltplatz zu finden. Erstens ist das Land so dicht besiedelt, dass es so gut wie keine ungenutzten Flächen gibt. Zweitens ist Zelten in Vietnam für Ausländer verboten. Drittens sind die Leute recht hörig gegenüber der Obrigkeit und rufen schnell die Polizei, wenn sie Ausländer beim Zelten sehen. Wir suchten in Vietnam teilweise sehr sehr lange nach einem Platz und hatten dann doch wenig Erholung, da es oft laut war und wir ständig Angst hatten, dass die Polizei kommt. Dies ist auch zwei Mal passiert ... 

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Visum: Bei der Einreise nach Kambodscha bekommt man ein 30-Tage-Touristenvisum für 20 USD oder ein 30-Tage Geschäftsvisum (welches sich später beliebig verlängern lässt) für 25 USD. Je nach Laune des Grenzers kosten die Visa allerdings gerne mal etwas mehr! Unbedingt das Geld passend in USD parat haben und hartnäckig bleiben!

Reisen mit Hund: Die Hunde interessieren die kambodschanischen Grenzbeamte nicht im Geringsten. Auch sonst kann man überall gut mit Hund reisen, da Hunde in diesem Land ohnehin allgegenwärtig sind. Sogar in Phnom Penh fanden wir ein Zimmer, welches uns samt Hund aufnahm (Lake Side Guest House am "Ufer" des trockengelegenen Sees). Wir haben bisher einmal versucht, mit den Hunden und den Fahrrädern Bus zu fahren, doch sie wollten uns nicht mitnehmen. Wir sind aber sicher, dass dies möglich ist, wenn man hartnäckiger (und spendabler) ist.

Reisen mit dem Fahrrad: Die Straßen sind halbwegs in Ordnung, die Infrastruktur ist stellenweise sehr mau. Wir haben uns in ländlichen Restaurants und Garküchen verpflegt, was einen wirklich starken Magen erfordert. Auch Trinkwasser war hin und wieder schwierig zu bekommen, auch hier leistete unser Katadyn Pocket unglaublich wertvolle Dienste. 

Land und Leute: Die Menschen sind zurückhaltend und neugierig zugleich, irgendwie freundlich aber auch irgendwie verschlossen - aber generell sehr ruhig und friedlich. Das Preisniveau ist recht niedrig, die Qualität sämtlicher Waren und Dienstleistungen auch. Dennoch lieben wir Kambodscha und haben hier für viele schöne Monate eine Art Wahlheimat gefunden: Insgesamt haben wir fast drei Jahre hier gewohnt.

Zelten: Kambodscha ist dünn besiedelt und sehr grün, das macht Zelten recht einfach. Jedoch erlebten wir in diesem Land wie in keinem anderen die Natur als ständige Bedrohung: Sie zwickt, beisst, befällt Dein Essen, will Dein Blut trinken ... Vorsicht auch vor Schlangen, kleinen Skorpionen, fiesen Feuerwürmen und ähnlichem.  

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Visum: Das Visum gibt es gegen ein paar Dollar und Passfotos direkt "on arrival" an der Grenze.

Reisen mit Hund: An den Grenzen interessierte sich niemand für unsere Tiere, auch sonst hatten wir keinerlei Probleme.

Reisen mit dem Fahrrad: Es ist  wunderschön und ultrahart zu gleich, Laos per Fahrrad zu durchqueren - besonders wenn man so schwer ist wie wir. Das Land ist sehr bergig, die Straßen teilweise schlecht und die Infrastruktur lässt sehr zu wünschen übrig. Dennoch war Laos eines der schönsten Länder der ganzen Radreise.

Land und Leute: Die Einheimischen sind sehr ruhig und friedlich. Ihr Essen ist relativ armselig, besonders auf dem Land. Trinkwasser gibt es nicht überall, unbedingt immer genügend Reserven (oder einen guten Wasserfilter) dabei haben.

Zelten: War kein großes Problem, nur hat es manchmal etwas gedauert, bis wir im bergigen Laos einen einigermaßen flachen Platz finden konnten. 

 

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Visum:
Wer über Land nach Thailand einreist, bekommt gratis ein 14-tägiges Aufenthaltsrecht (wer einfliegt, bekommt einen Monat). Wir haben daher ein 2-Monats-Thailand Visum in Vientiane, Laos, beantragt, das war damals sogar umsonst (März 2011)! Die Botschaft bietet dieses Visum immer wieder mal für ein paar Monate umsonst an - informiert Euch im Netz wann es wieder soweit ist.

Reisen mit Hund: Die thailändischen Grenzbeamten fragten uns nach den Pässen für die Hunde, allerdings mehr oder weniger aus Spaß. Wir zeigten sie natürlich brav vor und sorgten damit für viel Amüsement. Ob sie aber einen Hund komplett ohne Papiere ein- und ausreisen lassen würden, können wir schwer beurteilen, wahrscheinlich aber schon.

Reisen mit dem Fahrrad: Die Straßen sind super und fast wie Autobahnen. Meist gibt es einen separaten Streifen für Zweiradfahrer, so dass man ganz in Ruhe und stur seine Etappen abradeln kann. Nur: Irgendwann wird's bisschen fad und es juckte uns, auf die Nebenstraßen auszuweichen. Dort ist die Orientierung zwar schwieriger und es gibt mehr Auf und Ab, dennoch lohnt es sich, denn dort kann man auch noch ein von Weißen fast gänzlich unberührtes Thailand finden. Ach ja: Es herrscht Linksverkehr! 

Land und Leute: Dichte und gut ausgebaute Infrastruktur, köstliches Essen und freundliche Leute überall. Duschen kann man bei jeder Tankstelle, es gibt eine große Auswahl an Hundefutter und anderen Tierprodukten, es gibt Supermärkte mit (korrekten) Preisschildern auf den Regalen, ... kurzum: es ist herrlich. 

Zelten: Wir hatten nie wirklich Probleme, einen Schlafplatz zu finden und wurden auch niemals von den Einheimischen oder der Polizei vertrieben. Eher kam jemand vorbei und hat uns Früchte geschenkt.

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Visum: Wir haben in Aktau, Kasachstan, KEIN Visum für China bekommen. Die Botschaft dort stellt nur Visa für Kasachen aus, nicht für Ausländer. Daher mussten wir unsere Pässe per DHL-Express nach Deutschland zu einer Visum-Agentur schicken. Die besorgten uns ein 60-Tage Visum uns schickten die Pässe zurück. Das klappte gut, war aber nicht ganz billig und mit recht viel Nervenkrieg verbunden. 

Reisen mit Hund: Hier kommt der große Haken: China verlangt für Hunde einen 30-tägigen Quarantäneaufenthalt, obwohl wir die EU-Heimtierausweise mti allen gültigen Impfungen vorlegen konnten. HUNDE, FÜR DIE MAN GAR KEINE PAPIERE HAT, WERDEN ANGEBLICH GLEICH GETÖTET. Wir gingen per Zug über die Grenze, hatten eigentlich ein Ticket bis Urumqi, wurden aber dann am Grenzort "Alashankou" auf Chinesischer Seite aus dem Zug herausgenommen. Dort verlebten wir den krassesten Monat der ganzen Reise. Kurz gesagt: Die Hunde und wir haben es zum Glück gut überstanden aber es war Behördenwillkür, Nervenkrieg, große Angst um unsere Tiere, viel Sorglosigkeit seitens der Chinesen, ... Beispiel gefällig? Es herrschte tiefster Winter mit Temperaturen bis 30 Grad minus und wir mussten dafür kämpfen, dass unsere Hunde nicht in einem unbeheizten Außenzwinger untergebracht werden. Fazit: Nie wieder! Aber es gibt leider keinen anderen Landweg nach Südostasien. Nachdem wir die Quarantäne überstanden hatten, war es ok mit Hunden in China zu reisen und mit etwas Suchen fanden wir auch überall Hotelzimmer, in die die Tiere mit rein durften. Die Ausreise mit Hunden war kein Problem.

Reisen mit dem Fahrrad: Wir legten ein vergleichsweise kleines Stück in Südchina per Rad zurück, das war wunderschön. Super Straßen, nette Leute, gutes Essen.

Land und Leute: Sehr nett! Es wird allerdings fast kein Englisch gesprochen, die Verständigung ist Glückssache. Auch Körpersprache ist nicht international gleich - besonders nicht in der eigenen Welt China.

Zelten: Dies ist offiziell verboten, war aber tatsächlich nie ein Problem.