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Die Wahl der passenden Schlafsäcke ist eine sehr wichtige Entscheidung, wenn man lange Zeit und über verschiedene Jahreszeiten hinweg im Zelt schlafen möchte. Das wichtigste Kriterium ist natürlich das Klima. Für uns galt:

Von sehr kalt bis sehr heiß wird alles dabei sein.

Wir haben uns daher für folgende Schlafsack-Kombination entschieden:

  • Daunenschlafsack für kühle bis kalte Nächte (Mod. Lestra VERCOURS)

  • Fleece-Schlafsack für laue bis warme Nächte (Mod. Lestra Oxford-Fleece)

  • dünner Baumwoll-Schlafsack als Bezug für die Matte (Lestra Jugendherbergs-Schlafsack)

Wir haben auf unserer Reise im Temperaturbereich von ca. minus 12°C. bis zu plus 40°C im Zelt geschlafen – und dabei nie ernsthaft gefroren.

Unsere Daunen- und Fleece-Schlafsäcke lassen sich jeweils auch als Decke verwenden. Eingepackt oder zusammengeknüllt funktionieren sie wunderbar als Kissen. Bei sehr kalten Nächten verwendeten wir das Fleece als Inlet für den Daunenschlafsack – sehr kuschelig!

Seit wir in den Tropen sind, brauchen wir den Daunenschlafsack nicht mehr. Zu Beginn unserer Reise wurde er ebenfalls hauptsächlich als Kissen verwendet. ABER als wir in Georgien das erste mal feucht-kalt-regnerisches Klima und kühle Nächte hatten, waren wir sehr froh um ihn. Seitdem hat er uns einige Monate sehr gute Dienste geleistet.

Ab Ost-Kasachstan erreichten wir erstmals die Grenzen unserer Ausrüstung: Wir waren dort im November und die Temperaturen lagen um den Gefrierpunkt. Nachts fiel das Thermometer auf etwa minus 12°C, doch es war trocken. In diesen Bedingungen konnten wir noch einigermaßen gut schlafen, doch ein Vergnügen war es nicht mehr (vor allem das VERLASSEN des Schlafsacks für den Toilettengang o.ä...).

Nach einigen Tagen fiel schließlich Schnee – glücklicherweise hatten wir da schon ein festes Dach über dem Kopf. Wir wurden von einem jungen Kasachen beherbergt.

In Nordwest-China steckten wir dann für einen Monat in einem riesigen Kälteloch fest. Wir mussten dort warten, da unsere Hunde für 30 Tage in Quarantäne genommen wurden. Die Temperaturen lagen bei minus 20°C tagsüber und bis zu minus 35°C in der Nacht. Im Zelt zu schlafen kam für uns gar nicht erst in Frage. Dafür ist die Ausrüstung nicht mehr ausgelegt.

Fazit: Unsere Schlafsäcke haben sich alle wunderbar bewährt. Die Kombination ist super für einen großen Temperaturbereich und hat ein passables Packmaß.

Anmerkung: Unser Daunenschlafsack war mit minus 18°C Extremtemperatur ausgezeichnet.

Bei dieser Schweinekälte haben wir glücklicherweise niemals im Zelt übernachten müssen.

Die Temperaturangaben auf Schlafsäcken immer ein bisschen mit Vorsicht genießen. Die Hersteller rücken gerne die „Extremtemperatur“ in den Vordergrund. Das heißt aber nur: Wenn es mal so kalt wird, dann erfrierst Du gerade nicht. Von erholsamen Schlaf kann keine Rede sein!


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