Als ich das erste Mal in ein Merino-Shirt schlüpfte, wusste ich: das ist es! So muss sich das anfühlen. Als ich nach drei Tagen daran schnüffelte, wurde mir der Unterschied zu Kunstfaser schlagartig deutlich. Es roch kein bisschen schlecht! Und das bleibt sogar nach drei weiteren Tagen so! Und nach drei weiteren... nun, auf so einer Radreise sind Gelegenheiten zum Wäsche waschen rar, somit muss man die Grenzen austesten! Das Ergebnis: Die Icebreaker Shirts sind das beste, was mir auf einer Radreise passieren kann! Man bleibt gesellschaftsfähig und das Tragegefühl ist unerreicht. Es fühlte sich schön leicht und weich an. Beim Sport staut sich die Wärme nicht - im Gegensatz zu Polyestershirts. Das Schaf klebt nicht unangenehm auf der Haut wie feuchte Baumwolle, es bleibt leicht und elastisch.

Einziger - aber klarer - Nachteil: Das Gewebe ist relativ empfindlich. Der Radreise-Alltag bringt zahlreiche Fallen mit sich: Nägel, an denen der Ärmel hängen bleibt, Holzspäne an der Bank, an der ich mich anlehnen will, Dornen, Hundekrallen, abgebrochene Fingernägel, Klettverschluss...

Man muss sich eine Weile daran gewöhnen, es vorsichtiger zu behandeln als ein Baumwoll-Shirt - dann allerdings wird man lange Freude damit haben! 

Meine Frau ist wunderbar, daher habe ich nun ein neues Icebreaker Herrenshirt - geliefert vom Outdoor-Ausrüster Bergzeit. Ich krieche morgens mehr hinein, anstatt es gewaltsam anzuziehen

Fazit: Ich liebe mein Tec T-Lite Shirt von Icebreaker und behandle es so vorsichtig es geht. Bisher (ca. 2 Monate) gibt es noch keine Auflösungserscheinungen! Ich bin gespannt, wie lange es hält, jedenfalls ist das Material deutlich besser als das von meinem alten Merino-Shirt.